Informationen zur Reise

Uganda ist vor allem wegen seiner Naturschönheiten ein lohnenswertes Reiseziel. Ein paar Hinweise sollten jedoch vorab beachtet werden: Reisen in das Grenzgebiet zu Kenia oder der Demokratischen Republik Kongo sollten vermieden werden, da dies Übergriffe auf Touristen nicht ausschließt. Falls Sie nicht genau wissen, wo Uganda liegt, haben wir es hier auf der Weltkarte blau eingefärbt:

Außerdem gibt es eine erhöhte Kriminalitätsrate, besonders in den größeren Städten. Deutsche Staatsbürger benötigen ein Visum, das vor der Abreise bei der zuständigen Auslandsvertretung in Berlin oder bei der Einreise ausgestellt wird. Ein ausreichender Impfschutz – Uganda ist ein Gelbfieber-Infektionsgebiet – ist dringend erforderlich. Die medizinische Versorgung im Land entspricht nicht dem europäischen Standard. Natürlich steht ein Besuch der Hauptstadt Kampala auf dem Programm einer Uganda-Reise.

Hier, nur wenige Kilometer vom berühmten Viktoriasee entfernt und auf über 1000 m Höhe gelegen, befindet sich das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes, in dem mittlerweile fast 1,4 Millionen Menschen leben. Sehenswert sind vor allem die vielfältigen Sakralbauten: Neben der römisch-katholischen Rubaga-Kathedrale stehen protestantische und anglikanische Kirchen, aber auch ein hinduistischer Tempel und die Kibuli-Moschee. Wer sich über die Geschichte und kulturellen Errungenschaften des Landes informieren möchte, sollte das Nationalmuseum besuchen, in dem zahlreiche Relikte längst vergangener Zeiten ausgestellt sind.

Kampala ist auch eines der wichtigsten Wissenschaftszentren Ostafrikas: Hier befindet sich die berühmte Makerere University, die 1922 gegründet wurde und heute von über 30.000 Studenten besucht wird. Ein absolutes Highlight Kampalas sind die Kabaka Tombs (oder Kasubi Tombs), die sogenannten Königsgräber des alten Buganda, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Für einen touristischen Ausflug eignet sich die ehemalige Hauptstadt Entebbe, die auf einer Halbinsel im Viktoriasee liegt.

Es gibt eine Reihe von Hafenanlagen, vor allem aber einen wunderschönen botanischen Garten aus dem frühen 19. Jahrhundert. Auch Filmfans entdecken hier das Panorama der bekannten Tarzan-Filme. Ugandas Popularität als Reiseziel ist vielen weiteren Naturschönheiten zu verdanken, wie den Bujagali Falls in der Nähe der Stadt Jinja.

Mittlerweile hat sich an den Ufern eine touristische Infrastruktur entwickelt, sodass Erholungssuchende und Naturliebhaber, vor allem aber Wassersportler auf ihre Kosten kommen. Ähnlich gute Bedingungen finden sich in den drei größten Binnengewässern des Landes, Lake Albert, Lake Edward und Lake Victoria.

Doch so schön Segeln oder Schwimmen gerade in letzteren Gewässern auch erscheinen mag – die Bevölkerungsdichte rund um den See hat in den letzten Jahren zu einer dramatischen Verschärfung der Umweltprobleme geführt: Der Viktoriasee geriet 2005 in die Schlagzeilen als bedrohte Gewässer. Für Urlauber, die Ugandas Schönheit aus größerer Höhe bewundern möchten, bietet sich ein Ausflug in die Ruwenzori-Berge (auch Moon Mountains genannt) an. Die im Südwesten des Landes gelegene Landschaft gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bei Wanderern und Bergsteigern erfreut sich die Region größter Beliebtheit.

Quellen: http://www.traveling- world.de/

Hilfreiche Links: